Beschwerden nach Ihrer Prothesen-OP abklären lassen
Schonende Operation ist Ihr Spezialist für Prothesenwechsel in München. Wir prüfen Beschwerden, Verlauf und Wechselindikation strukturiert.
Dr. Michael Matz · Facharzt für Orthopädie
Wenn eine Prothese nicht mehr funktioniert: Wechseloperation mit höchster Spezialisierung.
Revisionseingriffe brauchen mehr Planung, mehr Diagnostik und mehr Erfahrung als eine Erstimplantation.
Gerade bei Lockerung, Infektion oder Instabilität hilft eine klare zweite orthopädische Einschätzung vor dem Eingriff.
Die wichtigsten Fragen zu Wechselgrund, Risiken und Entscheidungszeitpunkt sind mit vertiefenden Inhalten verbunden.
Diese Seite wurde fachlich durch Dr. Michael Matz geprueft und gezielt auf Patienten mit Lockerung, Instabilitaet, Infektion oder Wechsel-Fragen ausgerichtet. Letzte inhaltliche Pruefung: 14. Juli 2026.
Ein künstliches Gelenk ist ein Hochleistungsimplantat – doch auch die beste Prothese unterliegt Verschleißprozessen. Nach 15–25 Jahren kann es notwendig werden, das Implantat auszutauschen. In manchen Fällen wird ein Wechsel auch früher erforderlich. Die häufigsten Gründe für eine Revisionsoperation:
Der häufigste Grund für einen Prothesenwechsel: Über die Jahre können sich kleinste Abriebpartikel an der Grenzfläche zwischen Implantat und Knochen ansammeln. Der Körper reagiert mit einer entzündlichen Reaktion, die den umgebenden Knochen abbaut. Die Prothese verliert ihren Halt und lockert sich – erkennbar an zunehmenden Belastungsschmerzen.
Eine bakterielle Infektion der Prothese ist eine ernste Komplikation, die rasches Handeln erfordert. Sie kann kurz nach der Erstoperation oder auch Jahre später auftreten – zum Beispiel nach einer Zahnbehandlung oder einer anderen Infektion im Körper, bei der Bakterien über die Blutbahn zur Prothese gelangen. Anzeichen sind Rötung, Schwellung, Überwärmung und manchmal Fieber.
Ein Sturz oder Unfall kann zu einem Knochenbruch in unmittelbarer Nähe der Prothese führen. Je nach Schwere der Fraktur kann ein Prothesenwechsel notwendig werden – insbesondere wenn die Verankerung der Prothese betroffen ist.
Wiederholte Auskugelungen des Gelenks (Luxationen) deuten auf eine Instabilität hin, die durch Verschleiß der Weichteile, Fehlpositionierung der Prothese oder Abnutzung der Gleitflächen verursacht werden kann.
Abrieb der Gleitflächen, Bruch einzelner Prothesenkomponenten oder Versagen des Knochenzements können einen Wechsel erforderlich machen.
Eine Revisionsoperation ist komplexer als die Erstimplantation. Sie erfordert eine sorgfältige Planung, spezielle Implantate und einen erfahrenen Chirurgen.
Vor der Operation erfolgt eine umfassende Diagnostik: Röntgen, CT, Laboruntersuchungen und bei Infektionsverdacht eine Gelenkpunktion. Anhand dieser Befunde planen wir den Eingriff individuell und wählen das passende Revisionsimplantat aus.
Je nach Situation wird die gelockerte oder infizierte Prothese entfernt, der Knochen aufbereitet und ein neues Implantat verankert. Bei Knochendefekten kommen spezielle Aufbautechniken zum Einsatz – von Knochentransplantaten bis hin zu modularen Revisionsimplantaten, die auch bei ausgedehntem Knochenverlust eine stabile Verankerung ermöglichen.
Bei infizierten Prothesen erfolgt der Wechsel häufig zweizeitig: Zunächst wird die infizierte Prothese entfernt und ein antibiotikahaltiger Platzhalter (Spacer) eingesetzt. Nach Ausheilung der Infektion – in der Regel nach 6–12 Wochen – wird die neue Prothese implantiert.
Die Rehabilitation nach einer Wechseloperation dauert etwas länger als nach einer Erstimplantation. In der Regel sind 3–4 Wochen stationäre Reha erforderlich, gefolgt von ambulanter Physiotherapie. Die vollständige Belastbarkeit wird individuell festgelegt.
Revisionsoperationen gehören zu den anspruchsvollsten Eingriffen in der Endoprothetik. Sie erfordern ein hohes Maß an Erfahrung, chirurgischem Können und die Verfügbarkeit spezieller Implantatsysteme. Dr. Michael Matz verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Revisionsendoprothetik – sowohl an der Hüfte als auch am Knie.
An der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) und als Stellvertreter von Prof. Röttinger hat er zahlreiche komplexe Wechseloperationen durchgeführt und endoprothetische Spezialabteilungen mitaufgebaut. Diese Erfahrung fließt in jeden Eingriff ein – für das bestmögliche Ergebnis, auch bei schwierigen Ausgangssituationen.
Gerade im Revisions-Cluster muss die Zielseite stärker sein als ihre Begleitartikel. Deshalb führen diese vertiefenden Inhalte jetzt direkt zurück auf die Beratungsseite.
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Zum Übersichtsartikel Wer ist Spezialist für Prothesenwechsel in München?Der lokale Expertenbezug für Patienten, die bei einer Revision bewusst nach Erfahrung und Schwerpunkt suchen.
Zum Spezialisten-Ratgeber Wie läuft eine Wechseloperation konkret ab?Der strukturierte Ablauf von Diagnostik, OP-Tag, Implantatwechsel und Reha nach einer Revision.
Zum Ablauf-RatgeberSchonende Operation ist Ihr Spezialist für Prothesenwechsel in München. Wir prüfen Beschwerden, Verlauf und Wechselindikation strukturiert.
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Patienten mit Lockerung, Instabilität oder Infekt suchen meist sehr konkret nach Prothesenwechsel München. Deshalb verbindet diese Seite die medizinische Revisionseinordnung bewusst mit dem lokalen Setting an der Münchner Freiheit und mit der Option einer ruhigen Zweitmeinung vor einem großen Eingriff.
Wenn noch unklar ist, ob wirklich gewechselt werden muss, führt der beste erste Schritt oft über die Zweitmeinung – nicht direkt in die OP-Planung.
Bei Verdacht auf Infekt, Instabilität oder deutlicher Funktionsverschlechterung eher früh, damit Diagnostik und Planung sauber laufen.
Ja. Gerade vor großen Revisionen ist die zweite orthopädische Einordnung oft besonders wertvoll.
Patienten aus München und Umgebung, aber auch Betroffene mit komplexen Revisionsfragen aus größerem Einzugsgebiet.
Weil komplexe Revisionen Vertrauen, Erreichbarkeit und klare Kommunikation vor Ort brauchen – nicht nur allgemeine Theorie.
Wir nehmen uns Zeit für Ihren Fall – auch als Zweitmeinung.
Mo–Fr 8–18 Uhr · Leopoldstr. 78, München